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Warum „Botox®“ nicht nur faltenfrei, sondern auch glücklich macht!

Botulinmtoxin gehört seit vielen Jahren zur elementaren Therapie in der Schönheitsmedizin. Dabei ist bei vielen Menschen die Angst vor dem „Gift“, denn das bedeutet das Wort „Toxin“, groß. Doch bei jedem „Gift“ kommt es auf die Dosis an – das wusste im Altertum schon der Gelehrte Paracelsus. Und in der Behandlung von Falten der mimischen Muskulatur, z.B. der Zornesfalte, werden nur ganz winzige Mengen injiziert. Botulinimtoxin bewirkt eine Schwächung der entsprechenden Gesichtsmuskeln, wodurch es in der Folge zu einer Glättung der betreffenden Falten kommt.


Ein tolles Ergebnis ist erreicht, wenn die Person Kompliment oder Kommentare wie „du bist aber gut erholt“, oder „warst du im Urlaub“ bekommt. Diesen Effekt wollen wir erzielen, keinesfalls soll ein „starres“ oder künstlich verändertes Gesicht entstehen.  Wenn das der Fall ist, dann wurde zu viel und zu oft mit Botulinum behandelt. Es hält sich auch das Gerücht, dass nach solchen Behandlungen  ein Gesicht dauerhaft  verändert wäre. Das ist Unsinn, denn Botulinumtoxin baut sich komplett ab. Jeder erzielte Effekt ist rückläufig, spätestens nach 6 Monaten, dadurch ist die Behandlung auch so besonders risikoarm.


Das Haupteinsatzgebiet ist das obere Gesichtsdrittel. Als Erstes wurde Botulinum für die Behandlung der Zornesfalte zugelassen. Das ist auch heute noch eine der wichtigsten Indikationen. Außerdem lassen sich hervorragend die Stirnfalten und die Lachfältchen glätten. Seltenere Einsatzgebiete, die dann auch besonders viel Erfahrung des Arztes voraussetzen, sind z.B. Oberlippenfältchen. 
Wenn die Injektionen in der richtigen Dosis und in vernünftigem Umfang durchgeführt werden, dann werden sehr schöne und äußerst natürliche Ergebnisse erzielt .  
Über den akuten Effekt der Behandlung hinaus hat Botulinum noch weitere, erwähnenswerte und positive Wirkungen: bei regelmäßiger Anwendung können Falten sich nicht tief einprägen, wodurch der Entwicklung tiefer, mimischer Falten, z.B. den Stirnfalten, vorgebeugt werden kann.


Ein zweites Phänomen betrifft die Stimmung: depressive Menschen sind nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin besserer Stimmung als vorher. Botox macht also gewissermaßen glücklich! Vermutlich wird dieser Effekt über ein positives Biofeedback getriggert: im Spiegel sieht das Gesicht entspannter und freundlicher aus, diese gute Stimmung wird visuell an das Gehirn übermittelt, wodurch sich auch die emotionale Situation verbessert. 
Auch Migräne und Spannungskopfschmerzen lassen sich erfolgreich mildern – das  berichten Patienten oft als Nebeneffekt, über den sie sich dann zusätzlich zu der Verschönerung freuen können.